preisen


preisen

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prei|sen ['prai̮zn̩], pries, gepriesen <tr.; hat (geh.):
die Vorzüge einer Person oder Sache begeistert hervorheben, rühmen, loben:
er pries die Tüchtigkeit der Mitarbeiterin.
Syn.: feiern, in den Himmel heben (ugs.), würdigen.

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prei|sen 〈V. tr. 191; hat; geh.〉 loben, rühmen ● Gott \preisen; jmdn. od. sich glücklich \preisen glücklich nennen [<mhd. prisen <afrz. preisier (nfrz. priser) <spätlat. pretiare „im Wert abschätzen, hochschätzen“]

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prei|sen <st. V.; hat [mhd. prīsen (angelehnt an die Bed. von: prīs, Preis) < afrz. preisier < spätlat. pretiare = im Wert abschätzen, hoch schätzen, wertschätzen] (geh.):
die Vorzüge einer Person od. Sache begeistert hervorheben, rühmen, loben:
Gott p.;
die Nachkommen werden ihn dafür p.;
er preist sich als [ein] sicherer/(seltener:) [einen] sicheren Bergsteiger;
jmdn., sich glücklich p. [können] (jmdn., sich glücklich nennen; über etw. froh sein [können]);
die gepriesenen Zwanzigerjahre.

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prei|sen <st. V.; hat [mhd. prīsen (angelehnt an die Bed. von: prīs, ↑Preis) < afrz. preisier < spätlat. pretiare = im Wert abschätzen, hoch schätzen, wertschätzen] (geh.): die Vorzüge einer Person od. Sache begeistert hervorheben, rühmen, loben: Gott p.; Er pries das silbrige Blau, rühmte das feinmaschige Muster (Jens, Mann 47); Pythagoras ... pries das Wunder der Seelenwanderung (Ransmayr, Welt 17); die Nachkommen werden ihn dafür p.; frische Luft und viel Bewegung wurden ihr als Allheilmittel gepriesen; man pries ihn als den besten Kenner auf diesem Gebiet; er preist sich als [ein] sicherer/(seltener:) [einen] sicheren Bergsteiger; jmdn., sich glücklich p. [können] (jmdn., sich glücklich nennen; über etw. froh sein [können]); die gepriesenen Zwanzigerjahre.

Universal-Lexikon. 2012.

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  • Preisen — Preisen, verb. reg. et irreg. act. welches im letztern Falle, ich preise, du preisest; Imperf. ich pries; Mittelw. gepriesen, Imperat. preise, hat. Es bedeutete ehedem mit lauter Stimme reden, sprechen, wie aus der Anmerkung zu 3 Preis erhellet,… …   Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

  • preisen — Vst. std. (13. Jh.), mhd. prisen, mndd. prisen, mndl. prisen Entlehnung. Zunächst Vsw., dann (schon seit dem 13. Jh.) starke Formen. Wie Preis aus frz. prix ist preisen aus afrz. preisier schätzen, hochschätzen , auch rühmen , entlehnt.    Ebenso …   Etymologisches Wörterbuch der deutschen sprache

  • Preisen — steht für Laudatio, gesellschaftliches Ehrungszeremoniell Doxologie, liturgischer Begriff Lobpreis und Anbetung, gottesdienstlicher Begriff Siehe auch: Preis Preisung …   Deutsch Wikipedia

  • preisen — V. (Aufbaustufe) geh.: die Vorteile einer Sache oder Person loben Synonyme: belobigen, loben, Lob spenden, rühmen, würdigen, des Lobes voll sein (geh.), hochpreisen (geh.), lobpreisen (geh.) Beispiele: Er pries sie als vorzügliche Köchin. Die… …   Extremes Deutsch

  • preisen — prei·sen; pries, hat gepriesen; [Vt] 1 jemanden / etwas preisen geschr ≈ loben: Der Kritiker pries die Inszenierung in den höchsten Tönen; [Vr] 2 sich glücklich preisen (können) geschr; glücklich über etwas sein (können) …   Langenscheidt Großwörterbuch Deutsch als Fremdsprache

  • preisen — belobigen, ein Loblied anstimmen/singen, feiern, glorifizieren, [in den höchsten Tönen/überschwänglich] loben, sich in Lobreden/Lobesworten ergehen, Lob spenden/zollen, mit Lob überhäufen, rühmen, verherrlichen, würdigen; (geh.): des Lobes voll… …   Das Wörterbuch der Synonyme

  • preisen — Preis: Das seit dem Ende des 12. Jh.s bezeugte Wort (mhd. prīs »Ruhm, Herrlichkeit; Lob, Anerkennung, Belohnung, Kampfpreis; Wert«), das seit dem 16. Jh. – wohl unter niederl. Einfluss – auch im Sinne von »Geldwert, Kaufwert« verwendet wird, ist… …   Das Herkunftswörterbuch

  • preisen — priese …   Kölsch Dialekt Lexikon

  • preisen — prei|sen ; du preist, er preist; du priesest, sie pries; gepriesen; preis[e]! …   Die deutsche Rechtschreibung

  • Preisen — 1. De prêsen worden will, môt starven; de veracht t worden will, môt frên. – Bueren, 185. 2. Hadd ik mi sülfst nich prêsen, denn wêr ick ungeprêsen to t Land ût kamen, sä de Fälinger. (S. ⇨ Lust 65.) – Bueren, 575; Kern, 31; Hauskalender, III …   Deutsches Sprichwörter-Lexikon